Risikoprognose
In Märkten, die von Unsicherheit und raschem Wandel geprägt sind, ist die Fähigkeit, Risiken vorherzusehen und zu managen, ein entscheidender Wettbewerbsvorteil
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In der jüngst vom Handelsverband Österreich und CRIF durchgeführten Umfrage zeigte sich, dass Unternehmen aktuell vor allem digitale, schnelle und unkomplizierte Zahlungsmethoden bevorzugen.
Klassische Optionen bleiben zwar relevant, verlieren jedoch schrittweise an Boden: Kreditkarte und PayPal liegen mit jeweils 21 Prozent an der Spitze. Sonstige Zahlungsmethoden folgen mit 19 Prozent, während Überweisung (17 Prozent), Kauf auf Rechnung (12 Prozent) und mobile Bezahldienste wie Apple Pay oder Google Pay (11 Prozent) etwas weniger verbreitet sind.
Ist das relevant für Betrugsprävention?
Die Wahl der Zahlungsmethoden beeinflusst das Betrugsrisiko erheblich. Kreditkarten und PayPal sind zwar bequem, aber auch häufig Ziel von Betrugsversuchen. Kauf auf Rechnung birgt ein erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle, während mobile Payment-Lösungen und Device-Fingerprinting zusätzliche Sicherheitsmechanismen bieten können. Unternehmen, die eine breite Palette an Zahlungsmethoden anbieten, müssen daher ihre Betrugserkennungsstrategien entsprechend anpassen – insbesondere bei der Integration neuer Technologien wie Apple Pay oder Google Pay.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Betrugsprävention nicht isoliert betrachtet werden kann. Sie hängt eng mit den angebotenen Zahlungsoptionen zusammen. Unternehmen sollten bei der Einführung neuer Zahlungsmethoden auch die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen und Betrugserkennungssysteme berücksichtigen.
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