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Warum die Identifikation wirtschaftlicher Eigentümer für Compliance immer schwieriger wird

Die Frage, wer tatsächlich hinter einem Unternehmen steht, ist für viele Firmen heute zu einer echten Herausforderung geworden. Während die Identifikation der wirtschaftlich Berechtigten – sogenannter Beneficial Owners – früher oft vergleichsweise einfach war, hat sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verändert. Unternehmen agieren zunehmend international und der Einsatz von Holdingstrukturen, Zweckgesellschaften und Offshore-Lösungen macht es zusätzlich schwierig, Eigentums- und Kontrollverhältnisse klar nachzuvollziehen, insbesondere weil Transparenzvorgaben und Datenverfügbarkeit international stark variieren.

Diese wachsende Komplexität macht es deutlich schwieriger, die wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zu identifizieren.

Steigende regulatorische Anforderungen und ihre Grenzen in der Praxis

Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen kontinuierlich. Gesetze wie das österreichische Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz (WiEReG) verpflichten Unternehmen dazu, genau nachvollziehen zu können, mit wem sie Geschäftsbeziehungen eingehen. In der Theorie sollen solche Register für Transparenz sorgen, in der Praxis stoßen sie jedoch oft an ihre Grenzen. Gerade bei internationalen Unternehmensstrukturen sind Einträge nicht immer vollständig oder aktuell, und auch komplexe Eigentümerkonstruktionen lassen sich daraus nur schwer nachvollziehen. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie sich nicht mehr allein auf einzelne Datenquellen verlassen können.

Hoher manueller Aufwand und steigender Compliance-Druck

Im Alltag führt diese Situation dazu, dass Compliance-Verantwortliche und Fachabteilungen viel Zeit in manuelle Recherchen investieren müssen. Informationen werden aus verschiedenen Registern zusammengesucht, miteinander verglichen und händisch ausgewertet. Dieser Prozess ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch fehleranfällig. Bereits kleine Ungenauigkeiten können dazu führen, dass Risiken übersehen werden. Gleichzeitig steigt der Druck, alle Prüfungen sauber zu dokumentieren, da Audits und regulatorische Kontrollen immer strenger werden. Compliance ist damit längst nicht mehr nur eine Nebenaufgabe, sondern ein zentraler Bestandteil unternehmerischer Entscheidungen.

KYC-Lösungen gewinnen an Bedeutung

Genau an dieser Stelle kommen KYC-Lösunge ins Spiel. Statt mühsam Informationen aus verschiedenen Quellen selbst zusammenzutragen, werden relevante Daten automatisiert gebündelt und strukturiert aufbereitet. So entsteht ein ganzheitliches Bild eines Unternehmens – inklusive seiner Eigentümerstruktur und möglicher Risiken. CRIF greift dabei auf umfangreiche Datenbestände sowie auf internationale Register und Partnernetzwerke zurück, um eine möglichst vollständige und aktuelle Informationsbasis bereitzustellen.

Der Beneficial Owner Check von CRIF als zentraler Baustein

Ein besonders wichtiger Baustein dabei ist der Beneficial Owner Check von CRIF. Diese Lösung ermöglicht es, wirtschaftliche Eigentümer auch in komplexen, mehrstufigen Beteiligungsstrukturen zuverlässig zu identifizieren. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Berechtigter mehr als 25 % der Anteile oder Stimmrechte hält oder auf andere Weise maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsführung ausübt. Diese Kontrolle kann sowohl direkt als auch über mehrere Firmenstufen hinweg erfolgen.

Gerade diese indirekten Beteiligungen machen die Analyse oft komplex. Deshalb werden Eigentümerstrukturen systematisch durchgerechnet. Das bedeutet, dass Beteiligungen über mehrere Ebenen hinweg miteinander verknüpft werden, um sichtbar zu machen, wer am Ende tatsächlich hinter einem Unternehmen steht. Dieses Vorgehen ist insbesondere in Österreich eine gängige Praxis.

  • Der große Vorteil für Nutzer: Statt sich selbst durch verschachtelte Firmenkonstruktionen arbeiten zu müssen, erhalten Sie eine klare und verständliche Darstellung der Eigentumsverhältnisse – inklusive aller relevanten Verbindungen und Einflussstrukturen.

  • Ein weiterer Mehrwert liegt in der automatisierten Auswertung: Die Beteiligungsverhältnisse werden im Hintergrund genau berechnet, auch bei sehr komplexen Konstruktionen. Gleichzeitig werden Unternehmen und Personen laufend mit relevanten Datenquellen abgeglichen, etwa Sanktionslisten oder Listen politisch exponierter Personen (PEP). So können potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden.

  • Besonders praktisch ist außerdem die visuelle Aufbereitung: Komplexe Unternehmensstrukturen werden übersichtlich dargestellt, sodass auch Personen ohne tiefgehendes Fachwissen schnell verstehen können, wie ein Unternehmen aufgebaut ist und wer tatsächlich Einfluss hat.

Für Unternehmen, insbesondere im Finanz-, Leasing- oder Versicherungsbereich, ergibt sich daraus ein klarer Mehrwert. Prozesse werden deutlich effizienter, da zeitintensive manuelle Recherchen entfallen. Gleichzeitig steigt die Sicherheit, da Risiken systematisch erkannt und bewertet werden können. Auch im Hinblick auf regulatorische Anforderungen bietet der Einsatz solcher Lösungen einen entscheidenden Vorteil, da alle relevanten Informationen nachvollziehbar dokumentiert sind und Prüfungen deutlich einfacher bewältigt werden können.

Wer steht wirklich hinter einem Unternehmen?

Identifizieren Sie wirtschaftliche Eigentümer zuverlässig, reduzieren Sie manuelle Recherche und erfüllen Sie Ihre KYC- und Compliance-Anforderungen effizient.