CRIF stellt Studie auf Sicherheitsgipfel 2026 vor

CRIF präsentierte im Rahmen eines hochkarätig besetzten Events die neue Betrugsstudie für denE‑Commerce – ein umfassender Branchenreport, der aktuelle Entwicklungen, Risikofaktoren und neueBetrugsmuster im Onlinehandel beleuchtet. Die Veranstaltung zog zahlreiche Vertreterinnen undVertreter aus Handel, Payment, FinTech und Risikomanagement an und machte eindrucksvoll deutlich,wie dynamisch und komplex die Betrugslandschaft im digitalen Handel geworden ist.

Fokus auf zunehmende Professionalisierung von Betrügern

Ein zentrales Ergebnis der CRIF‑Studie: Betrüger agieren heute raffinierter denn je. Identitätsdiebstahl, missbräuchliche Nutzung echter Kundendaten und manipulativeBestellprozesse gehören zu den häufigsten Angriffsmethoden. Besonders auffällig ist der starke Anstieg von Bestellungen unter falscher Identität sowie die steigendeZahl an Betrugsversuchen im Bereich „Buy Now, Pay Later“.
CRIF‑Expertinnen und Experten zeigten anhand aktueller Daten, wie sich Betrugsfälle in den letzten zwölf Monaten entwickelt haben und welche Branchen amstärksten betroffen sind. Die präsentierten Zahlen unterstrichen, dass E‑Commerce‑Unternehmen ohne moderne, datenbasierte Risikoprüfungen zunehmend inBedrängnis geraten könnten.

Keynotes: Strategien gegen digitale Betrugswellen

In mehreren spannenden Keynotes gaben Fachleute Einblicke in neue Präventionsansätze, internationale Trends und technologische Lösungen. Besondershervorgehoben wurde die Rolle von Künstlicher Intelligenz und vernetzter Datenanalyse, die es ermöglichen, Muster in Echtzeit zu erkennen und Betrugsversucheautomatisch zu stoppen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bedeutung von nahtlosen, aber sicheren Customer Journeys. Denn effektive Betrugsprävention darf den Checkout nichtverlangsamen – ein Punkt, der in der anschließenden Diskussionsrunde lebhaft diskutiert wurde.