CRIF erweitert die B2C-Bonitätsprüfung um eine zentrale Risikokomponente: Das neue Matrix-Element „Scheinunternehmen-Verbindung“ zeigt künftig automatisch an, ob eine geprüfte Person in der Vergangenheit oder aktuell eine relevante Verbindung zu einem als Scheinunternehmen identifizierten Unternehmen hatte. Damit stehen Anwenderinnen und Anwendern künftig entscheidungsrelevante Informationen unmittelbar im Bericht zur Verfügung – und CRIF-Kunden erhalten eine wichtige Risikoinformation direkt im Credit Check Consumer, ohne zusätzliche manuelle Recherchen durchführen zu müssen.
Was ist ein Scheinunternehmen?
Scheinunternehmen sind Firmen, die keine echte wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, sondern vorrangig eingesetzt werden, um Geldflüsse zu verschleiern, illegale Aktivitäten zu tarnen oder betrügerische Handlungen zu erleichtern. Die Grundlage für die Bewertung ist die vom Bundesministerium für Finanzen veröffentlichte Liste aller seit 1. Jänner 2016 rechtskräftig als Scheinunternehmen festgestellten Firmen.
Die Relevanz dieses Themas wurde zuletzt durch mehrere Medienberichte hervorgehoben – darunter ein aktueller ORF-Bericht, der den finanziellen Schaden durch Scheinunternehmen für das Jahr 2025 beleuchtet.
Vorteile für Anwenderinnen und Anwender
Liegt eine Verbindung zu einem Scheinunternehmen vor, erscheint in der Ergebnismatrix der Risikoprüfung der Hinweis „Scheinunternehmen-Verbindung: Ja“. Die Kennzeichnung dient als transparenter Risikohinweis und unterstützt eine effizientere Risikobewertung.
Kundinnen und Kunden profitieren von einer:
-
deutlich verbesserten Risikoerkennung
Verbindungen zu Scheinfirmen werden sofort sichtbar.
-
spürbaren Reduktion des manuellen Rechercheaufwands
Relevante Verknüpfungen müssen nicht mehr extern überprüft werden.
-
klar nachvollziehbaren und auditierbaren Entscheidungsgrundlage
Alle Informationen stehen direkt im Bericht transparent zur Verfügung.
Die Erweiterung stärkt die Qualität der Entscheidungsprozesse und gewährleistet eine noch transparentere Risikobewertung.