Das sind die eCommerce Trends 2022

Internationalisierung, mieten statt besitzen und digitale Identität – das sind die Trends, die die eCommerce Branche nicht nur bei der diesjährigen DACH eCommerce Experte Conference beschäftigten.

Der Onlinehandel boomt – und das zeigte sich auch bei der DACH-Konferenz des eCommerce Handels, die hybrid von Overdose veranstaltet und am 06. und 07.10.2021 aus dem Wien-Office des Technologieunternehmens CRIF übertragen wurde. Stephan Grad, Gründer des einstigen A-Commerce Day, ist seit Anfang dieses Jahres Teil der internationalen Overdose-Gruppe und lud unter neuem Namen mehr als 30 eCommerce-Experten ein, vor Ort gemeinsam ihre Erfahrungen und Branchen-Insights zu teilen.

Auf der Keynote Stage erzählten Onlinehändler offen und transparent über ihre Erfahrungen und Learnings.  Zu den Speakern zählten dieses Jahr unter anderem Marcus Ihlenfeld (woom GmbH), Carina Urban-Dasgupta (Leder & Schuh AG), Hannes Freudenthaler (Andmetics GmbH), Diana Schuler (Junglück GmbH), wie auch Thomas Bernik (Rebike Mobility).

Diese Trends sind gekommen, um zu bleiben

Go international - Im Internet existieren keine Landesgrenzen – für eCommerce-Händler eröffnet sich so ein weltweiter Markt. Das Ziel: eine internationale Skalierung. Die Empfehlung der Experten im Rahmen der „Go international“-Podiumsdiskussion lautet, die Internationalisierung von Beginn an mitzudenken, sei es in der strategischen Ausrichtung, dem Setup und natürlich in Hinblick auf technologische Lösungen. Diese müssen über Ländergrenzen hinweg reibungslos funktionieren, schließlich ist es dem Konsumenten egal, in welchem Land der Onlineshop seinen Sitz hat. „Was für Kunden komfortabel ist, birgt für Onlinehändler jedoch ein Risiko. Absichern können sie sich im Vorfeld mittels Risikoprüfung, die vernetzt über mehrere Länder automatisiert passieren muss”, sagt Gerald Sebastian Eder, Sales Director Digital Solutions bei CRIF Austria.

Mieten statt kaufen - Sharing-Modelle erfreuen sich bei den Konsument:innen wachsender Beliebtheit. Denn ob Auto, Luxushandtaschen oder Kunst: Nicht alles, was man nützt muss man auch selbst besitzen. Abo-Modelle boomen, die es Kunden ermöglichen, Gebrauchsgegenstände auf Zeit zu mieten.
Sharing is caring, lautet die Devise – und ist die ökonomischere, günstigere und nachhaltigere Alternative zum Kauf, vor allem, wenn es sich um kostenintensive Anschaffungen handelt. So bietet das deutsche Start-Up Rebike Mobility in seinem Onlineshop Premium-E-Bikes nicht nur zum Kauf, sondern auch als Abo- und Verleihangebot für Unternehmen an und trifft damit den Nerv der Zeit.  „Der E-Bike-Markt boomt und wir sehen ein großes Potenzial der E-Bikes auch für Pendler. Auf kurzen Strecken können sie Autos vollständig ersetzen. Das erkennen auch immer mehr Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Dienst-E-Bikes anbieten. Mit unseren Abo-Modellen unterstützen wir Unternehmen in ihrem nachhaltigen Handeln“, so Thomas Bernik, Gründer & Co-CEO im Rahmen der Konferenz.

Digitale Identität - Die eindeutige Feststellung der Identität bietet nicht nur Schutz vor Onlinebetrug, sondern ist auch Voraussetzung für das Abschließen vieler Online-Geschäfte, etwa einer Versicherung oder eines Handyvertrags. Auch hier gilt das Gesetz der Usability: Ein kompliziertes Identitätsverfahren vor dem Kauf oder dem Vertragsabschluss stört den Kunden in seiner Shoppinglaune. Um zu verhindern, dass er den Vorgang genervt abbricht, sollte ihm daher eine Vielzahl von Möglichkeiten der Identitätsbestätigung angeboten werden, sind sich eCommerce-Profis einig. „Bei unserer Plattformlösung wählt der Kunde selbst aus, wie er sich am liebsten “ausweisen” möchte“, so Christoph Mammerler, Business Development Director CRIF Int. in seinem Workshop.

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