Black Friday schlägt Cyber Monday

Der End-to-End Knowledge Company CRIF zufolge war der diesjährige Black Friday am 23. November unangefochten der wichtigste Einkaufstag im heimischen Online-Handel. Damit konnte selbst der Cyber Monday nicht mithalten.

Zahlreiche namhafte Online-Shops vertrauen in Österreich auf die Risikomanagement-Lösungen von CRIF, wenn es im Bestellprozess um die Identifikation von Kunden und die Vermeidung von Betrug und Zahlungsausfall geht. Basierend auf den Abfragemengen, die diese Top Online-Händler bei CRIF tätigen, werden Transaktionen in Echtzeit gemessen und Peaks identifiziert. So wie am diesjährigen Black Friday, wo es fast fünfmal so viele Abfragen gab wie an einem normalen Freitag. Besonders am Abend zwischen 19 und 23 Uhr schnellte die Abfragemenge in die Höhe.

Aber auch der Cyber Monday am 26. November war für Schnäppchenjäger ein vielversprechender Shoppingtag: Die Abfrageanzahl war um 61 % höher als an einem normalen Montag. Stellt man die beiden Tage gegenüber, so zeigt sich, dass es am Black Friday mehr als doppelt so viele Abfragen als am Cyber Monday gab und der Schwarze Freitag somit als wichtigster Einkaufstag im E-Commerce bezeichnet werden kann.

Abbildung: Black Friday VS Cyber Monday 2018

„Der Cyber Monday galt lange Zeit als Antwort des Online-Handels auf den traditionellen Black Friday, der vom stationären Handel ins Leben gerufen wurde. Doch wie wir sehen, hat der Schwarze Freitag den Cyber Monday in seiner Bedeutung als wichtigster Einkaufstag im E-Commerce eindeutig überholt. Mittlerweile kann sich kaum ein Händler – egal ob stationär oder online – der Rabattschlacht entziehen und auch die Bekanntheit und Akzeptanz in der Bevölkerung ist während der letzten Jahre stetig gewachsen“, erklärt Boris Recsey, Geschäftsführer von CRIF Österreich.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Damit Online-Händler den bei den Kunden präferierten „Kauf auf offene Rechnung“ anbieten können, sollten sich die Händler vor Geschäftsabschluss vergewissern, dass es den Kunden wirklich gibt, seine Zustelladresse richtig ist und dieser auch bezahlt. Andernfalls kann es zu Verlustbeträgen von über 10.000 Euro kommen, wie es laut einer DACH-weiten CRIF Umfrage 39% der teilgenommenen österreichischen Online-Händler getroffen hat. Unterstützung erhalten die Online-Händler dabei von CRIF. „Mit dem Boom des E-Commerce steigen leider auch die Betrugsversuche, weshalb es immer wichtiger wird, entsprechende Risiken frühzeitig zu identifizieren und so gut wie möglich zu minimieren. CRIF ist seit Jahren Marktführer im E-Commerce und wir dürfen die wichtigsten und größten Online-Shops zu unseren Kunden zählen. Dieser Erfahrungsschatz ermöglicht uns wertvolle Insights, die wir gemeinsam mit unseren Kunden gewinnen, und die als reale Stimmungsbilder die wichtigsten Geschehnisse am Markt repräsentieren“, so Recsey.

 

Über die „Black Friday schlägt Cyber Monday“ Studie

Zur Messung der Transaktionen im Online-Handel erhob CRIF die Abfragemengen von Unternehmen, welche die Risikomanagement-Lösungen von CRIF im Rahmen des Bestellprozesses zur Identifikation und zur Vermeidung von Betrug und Zahlungsausfall nutzen. Damit lässt sich eine Zuordnung der Abfragen zu einem Tag und Tageszeitpunkt herstellen. Für den Vergleich wurden die Mengen am Black Friday 2018 und am Cyber Monday 2018 sowie die durchschnittlichen Abfragemengen an einem Freitag und an einem Montag im Zeitraum Jänner bis November 2018 ermittelt und herangezogen.

Weitere aktuelle Beiträge