Rückblick A-Commerce Days 2020 powered by CRIF

Digitale Vernetzung, Omni-Channel, Social Commerce, die Neuerfindung von B2B-Geschäftsmodellen und die steigende Relevanz von Fraud Prevention – auf diese Herausforderungen müssen sich Online-Händler im nächsten Jahr vermehrt einstellen. Einig darüber waren sich die mehr als 40 Branchen-Experten bei den A-COMMERCE Days vom 6. bis 8. Oktober, die mit 1.000 Teilnehmer alle Erwartungen übertraf.

Die diesjährigen A-COMMERCE Days wurde als 3-tägige digitale Konferenz veranstaltet. Über 40 E-Commerce-Experten gaben Branchen-Insights, sprachen über die Erfolgsfaktoren im Online-Handel und führten die Teilnehmer durch das Event. CRIF Österreich, Lösungsanbieter für Identitäts-, Risikomanagement und Fraud Prevention, trat dieses Jahr als Partner und Host des Events auf. Schauplatz war das CRIF Office am Austria Campus in Wien, von dem aus live gestreamt wurde.

„Das heurige Veranstaltungsformat war für uns alle eine neue Erfahrung. Umso mehr freuen wir uns über das große Interesse, den regen Austausch und das positive Feedback der anwesenden Experten und Teilnehmer“, so Stephan Grad, Gründer und Geschäftsführer von A-COMMERCE, einem der führenden E-Commerce Beratungsunternehmen im DACH-Raum.

Daraus abgeleitet ergeben sich für das Jahr 2021 drei wesentliche Trends bzw. Herausforderungen für den Online-Handel:

Omichannel: Verschmelzung von On- und Offline

Multi-Channel, Cross-Channel, Omni-Channel – Begriffe, die den Handel schon länger prägen, werden ihn auch im Jahr 2021 weiter begleiten, denn noch haben sich nicht alle Händler der neuen Herausforderung gestellt. Dabei ist es Fakt, dass maximaler Erfolg erst durch die Verknüpfung aller genutzten Vertriebs- und Kommunikationskanäle erreicht werden kann. Online- und Offline-Kanäle werden in den nächsten Jahren enger zusammenwachsen. Die Begriffe On- und Offline werden nicht mehr voneinander getrennt gedacht, sondern als einheitliche Geschäftsstrategie. Es geht schon längst nicht mehr um die Fließrichtung von Offline- hin zum Online-Konzept, sondern auch in die entgegengesetzte Richtung. Ziel ist ein nahtloses, kanalübergreifendes Kundenerlebnis, in dessen Umfeld der Kunde alle zur Verfügung stehenden Kanäle simultan nutzen kann.

„Das Kanaldenken muss bei Unternehmen - egal ob im B2C oder B2B - endlich ein Ende haben. Denn die Kunden geben vor, wann, wie und wo sie bestellen oder retournieren wollen. Dies stellt natürlich wesentlich umfangreichere Herausforderungen an Unternehmen als ein reiner Onlineshop. Dieser ist nur die Basis, um im digitalen Handel Fuß zu fassen. Sobald der Onlineshop live ist, geht die digitale Entwicklung erst so richtig los.” so Stephan Grad Gründer und Geschäftsführer bei A-COMMERCE.

Digital Transformation: B2B & B2C

Der Bestellprozess im B2B Umfeld unterliegt den selben Vorgaben wie im Consumer Bereich. Denn auch jeder Entscheidungsträger ist selbst im Privaten ein Konsument. Und hat sich dementsprechend an die Vorzüge guter Onlineshops gewöhnt.

Daher sind sowohl eine gute User Experience (UX) als auch Online Experience (OX) im B2B Umfeld eine Grundanforderung geworden, um langfristig treue Kunden auf diesen automatisierten Kanal zu übertragen.

“E-Commerce ist für B2B Unternehmen kein Neuland. Viele Unternehmen bieten bereits seit mehr als 10 Jahren digitale Bestellmöglichkeiten für ihre Kunden. Doch nun stehen sie vor der Herausforderung, diese bestehenden Systeme zu modernisieren und an die heutigen Wünsche ihrer Kunden anzupassen. Dabei ist der Funktionsumfang, eine durchgehend positive Online Experience sowie eine ganzheitliche E-Commerce Strategie die Grundlage zum Erfolg”, so Stephan Grad

Steigende Relevanz von Fraud Prevention

Mit dem starken Wachstum des Onlinehandels, steigt auch sein Betrug. Das belegt die aktuelle Umfrage „Betrug im E-Commerce“ von CRIF im DACH-Raum. Fast jeder war schon von Onlinebetrug betroffen: 97% der befragten Online-Shops in DE, in CH und AT: 92%. Und die Gefahr ist steigend, sagen 73%.

Der Online-Einkauf auf Rechnung wird auch 2021 die beliebteste Bezahlart besonders im deutschsprachigen Onlinehandel bleiben. Der Händler kann dadurch bis zu 40% mehr Umsatz erzielen, ist aber die riskanteste Form, denn die Ware wird versendet bevor dafür bezahlt wird.

So wie Onlinehändler international agieren, tun dies auch Betrüger – insbesondere in der organisierten Kriminalität und denken nicht in lokalen Gebieten. Folglich sind nur länderübergreifend Maßnahmen wirklich effektiv und schützen präventiv.

“Betrugsvermeidung muss auf datenbasierter Technologie basieren, die in Echtzeit und länderübergreifend vernetzt automatisiert Risiken erkennt und im Kundenprozess das Risiko dementsprechend steuert, wie z.B. mit aktiver Zahlartensteuerung”, so Frank Schlein, CEO von CRIF DE/AT/PL.

Die Verhinderung von Betrugsfällen und die Investition in entsprechende Technologien ist deshalb auch in Zukunft unumgänglich und wird die Händler auch im Jahr 2021 begleiten.

Über die A-COMMERCE Days 2020

Die diesjährigen A-COMMERCE Days wurden als 3-tägige digitale Konferenz von 6. bis 8. Oktober 2020 veranstaltet. Über 40 E-Commerce-Experten gaben Branchen-Insights, sprachen über die Erfolgsfaktoren im Online-Handel und führten die mehr als 1.000 Händler, Agenturen und Dienstleister durch das Event. CRIF trat dieses Jahr als Partner der Veranstaltung auf und bot mit seinem Österreich Office am Austria Campus in 1020 Wien den Schauplatz für die Vorträge der Keynote-Stage, die live gestreamt wurden. Auf der Keynote-Stage berichteten Experten von ihren Erfahrungen sowie Erfolgen, Chancen und Herausforderungen des Online-Geschäfts. Neben interaktiven Workshops war auch das Thema Networking ein wichtiger Bestandteil der A-COMMERCE Days. Im Rahmen des digitalen Formats gab es daher virtuelle Ausstellerflächen, die direkte Interaktion zwischen den Akteuren ermöglichten.

A-COMMERCE gehört zu den führenden E-Commerce Beratungsunternehmen im DACH-Raum. Basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung unterstützen die Mitarbeiter von A-COMMERCE Unternehmen sowohl beim sicheren Einstieg in die Welt des Online-Handels als auch bei der Weiterentwicklung und Optimierung bestehender Online-Shops. Zusätzlich vernetzt A-COMMERCE die E-Commerce-Branche bei mehr als 15 Veranstaltungen pro Jahr, um Wissen und Know-how auszutauschen. Weitere Informationen: www.a-commerce.at

A-Commerce Days 2020 - Boris Recsey (CRIF GmbH) und Stephan Grad (A-Commerce)    A-Commerce Days 2020 - Kilian Kaminski (Refurbed GmbH)

A-Commerce Days 2020 - Anja Hochmeier (Mountgoat GmbH)    A-Commerce Days 2020 - Podiumsdiskussion

© A-Commerce

Weitere aktuelle Beiträge