Rette sich, wer kann!

Viele Unternehmen haben bislang von den Corona-Staatshilfen profitiert, doch nun droht der Wirtschaft eine Insolvenzwelle. Schützen Sie Ihr Unternehmen davor, mitgerissen zu werden.

Die Zombies sind mitten unter uns – doch man erkennt sie oft erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Nein, die Rede ist natürlich nicht von jenen blutleeren und ihrer Seele beraubten Gestalten, die man aus Serien wie „The Walking Dead“ kennt, sondern von Zombie-Unternehmen. Hoch verschuldet, mit unprofitablem Geschäftsmodell und kaum mehr in der Lage, ihre Außenstände zu begleichen, versetzen sie die Wirtschaftswelt in Angst und Schrecken.

Aufgeschobene Marktbereinigung

Unter normalen Umständen hätten diese Zombiefirmen schon längst Insolvenz anmelden müssen und damit selbst für eine notwendige Marktbereinigung gesorgt. Doch was ist schon normal in Zeiten der Pandemie. Umso mehr überrascht die aktuelle Insolvenzstatistik des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV). Denn trotz wiederkehrender Lockdowns, die seit einem Jahr vor allem Handel, Gastronomie und Tourismus finanziell schwer zu schaffen machen, gingen Insolvenzen um 41,4 Prozent zurück und erreichten damit einen historischen Tiefstand. Möglich machte das ein eilig geschnürtes Paket aus Corona-Staatshilfen: Mietstundungen, Umsatzersatz, Kurzarbeit und der Verzicht auf Insolvenzforderungen durch die öffentliche Hand bewahrte viele Unternehmen vor der Pleite – vorerst.

Mehr Insolvenzen

Diese Staatshilfen können die drohenden Insolvenzen jeodch nicht nachhaltig abwen­den, sondern werden lediglich verschleppt. Allein die Gesamtverbindlichkeiten heimi­scher Unternehmen stiegen seit März ver­gangenen Jahres laut AKV von 2,2 auf 5,2 Milliarden Euro. Noch bis Ende Juni ist die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen bei Überschuldung ausgesetzt, doch ab dem zweiten Halbjahr und mit Auslaufen der Staatshilfen erwarten Experten eine massi­ve Insolvenzwelle, die auch gesunde Unter­nehmen mitzureißen droht. Denn wenn sich ein Zulieferer als Zombiefirma entpuppt oder bislang zuverlässige Geschäftspartner an­gesichts der Krise ins Trudeln kommen, können auch gesunde Unternehmen unver­schuldet in finanzielle Schieflage geraten.

Vertrauen ist gut

Umso wichtiger, dass Unternehmen in diesen turbulenten Zeiten vorausschauend agieren und ihre Risiken minimieren. Je früher man entsprechende Warnsignale erkennt, desto eher lässt sich die eigene Existenz nachhal­tig absichern. Eine Portfolioanalyse hilft Unternehmen dabei, das aktuelle Risiko bei ihren Bestandskunden und Partnern richtig einzuschätzen. Laufendes Monitoring sorgt zusätzlich dafür, Veränderungen von Ge­schäftspartnern frühzeitig zu erkennen, so dass rasch und proaktiv gegengesteuert werden kann.

Kontrolle ist besser

Dafür braucht es Informationen, auf die man sich verlassen kann: schnell, punktgenau, vernetzt und am besten aus einer Hand. Der Technologieanbieter und Datenspezialist CRIF ist marktführend bei Wirtschaftsinfor­mationen B2C und B2B, national wie auch international und somit ein wichtiger Partner der österreichischen Wirtschaft. Neben bes­ter qualitativer und quantitativer Information punktet CRIF mit eigener Technologie auf höchstem Innovationslevel, die ein effektives Risikomanagement ermöglicht. Für Unter­nehmen bringt das einen enormen Wissens­vorsprung, der sie dabei unterstützt, Risiken rechtzeitig zu erkennen, die richtigen Ent­scheidungen zu treffen und so sicher durch die Krise zu kommen.

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