Whitepaper "Betrug im E-Commerce 2021"

Der Onlinehandel hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erfahren – im World Wide Web einzukaufen ist mittlerweile ganz normaler Alltag. Die Corona-Krise und die damit verbundene zeitweilige Schließung von Geschäften haben der Branche einen weiteren Boost verschafft. Mit dem Siegeszug des E-Commerce stiegen allerdings auch betrügerische Aktivitäten merklich an. So wurden laut der neuesten CRIF Studie  bereits neun von zehn Online- und Versandhändler in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Opfer von Betrug bzw. Betrugsversuchen – ein Rekordwert im DACH-Raum.

41 Prozent der Befragten bemerkten im Vorjahr einen Anstieg betrügerischer Aktivitäten, lediglich 10 Prozent erlebten einen Rückgang der Betrugsfälle. Zu den häufigsten Betrugsformen zählen mit 76 Prozent die Angabe falscher Namens- und/oder Adressdaten, die Angabe einer anderen Identität (75 Prozent) sowie der Fall, dass Kunden eine Bestellung tätigen, obwohl sie wissen die Rechnung nicht bezahlen zu können  (71 Prozent). Die höchsten Einzelverluste, die Unternehmen im DACH-Raum durch Online-Betrug erlitten, lagen in 66 Prozent der Fälle unter 5.000 EUR/CHF.  

Wie kann man sich vor Betrug schützen?

Um Onlinebetrug zu vermeiden, reicht die manuelle Überprüfung verdächtiger Bestellungen nicht aus. Hier empfiehlt sich der Einsatz digitaler und automatisierter Abläufe. Datenbasierte Technologien erfassen Risiken in Echtzeit, länderübergreifend, vernetzt und automatisiert.  So werden verdächtige Muster im Vorhinein erkannt und der Händler kann zeitnah reagieren, noch bevor überhaupt ein Schaden entsteht. Da viele Online-Betrugsmethoden mit verschleierten Identitäten einhergehen, stellt die eindeutige Identifizierung ebenfalls einen wichtigen Aspekt in der Betrugsvermeidung dar.

Der Einsatz effektiver Maßnahmen geht einher mit dem Gesetz der Usability. Es gilt dem Kunden ein angenehmes, unkompliziertes Shopping-Erlebnis zu bieten und Kaufabbrüche zu vermeiden. Hier punkten Online-Shops, die die eingesetzten Lösungen in bestehende Strukturen und Prozesse integrieren und somit die Customer Journey nicht beeinträchtigen.

Wenn Sie an den Ergebnissen der Studie und am Whitepaper interessiert sind, schreiben Sie uns ein E-Mail an marketing.at@crif.com und wir schicken es Ihnen gerne zu.

Weitere aktuelle Beiträge