Fraud Prevention Kit: Das Werkzeug zum Schutz vor Bestell-Betrug

Bestellt wird unter falschem Namen und mit falscher Lieferadresse bei einem Online-Händler. Dann werden die Zusteller auf der Straße abgefangen und die Pakete direkt übernommen – immer wieder werden Online-Shops Opfer von dreistem Bestell-Betrug.

Bestellt wird unter falschem Namen und mit falscher Lieferadresse bei einem Online-Händler. Dann werden die Zusteller auf der Straße abgefangen und die Pakete direkt übernommen – immer wieder werden Online-Shops Opfer von dreistem Bestell-Betrug. So geschehen auch im niederösterreichischen Krems, wo Betrüger mit dieser Masche 27 Paketsendungen mit Kleidung, Schuhen und anderen Produkten ergaunern wollten, bevor sie schließlich ertappt wurden. Der Schaden für betroffene Online-Shop-Betreiber kann enorme Ausmaße annehmen und bis zu 100.000 Euro im Jahr ausmachen.

Wie dreist dabei vorgegangen wird, zeigt auch eine von CRIF unter Online- und Versand-Händlern in Österreich, Deutschland und der Schweiz durchgeführte Umfrage: So gaben in Österreich alle Befragten an, bereits Opfer von Betrugsversuchen geworden zu sein. 76 Prozent der Online-Händler in den drei Ländern wurden schon damit konfrontiert, dass ein Kunde die Identität einer anderen Person angab. Genauso viele hatten es mit falsch angegebenen Namen bzw. Adressen zu tun und mehr als die Hälfte mit gänzlich falschen Identitäten. 75 Prozent der Händler mussten bereits die Erfahrung machen, dass Kunden in vollem Bewusstsein eine Rechnung nicht begleichen zu können, bestellten. 51 Prozent hatten es mit der Angabe gestohlener Zahlungsdaten, wie zum Beispiel Kreditkarten, zu tun. Bei 28 Prozent stritten Kunden im Nachhinein ab, Ware bestellt zu haben und bei zehn Prozent wurden fiktive Zahlungsdaten angegeben.

Fraud Prevention Kit erkennt Bestell-Betrug

Die Betrugsmaschen sind vielfältig, doch mit Hilfe des CRIF Fraud Prevention Kit können sie schon im Vorhinein erkannt werden. So werden Bestellungen in Echtzeit anhand von ausgewählten Kriterien auf bekannte Betrugsmuster hin geprüft und analysiert: Wichtige Daten liefert etwa das jeweilige Endgerät (Device Fingerprint), von dem aus die Bestellung durchgeführt wurde. Auch die angegebene Lieferadresse wird automatisch auf ihre Existenz und kritische Merkmale hin überprüft – bereits bekannte Fälle von Betrug an einer besagten Zustelladresse werden berücksichtigt. Die Betrugskategorie (Fraud Kategorie) gibt an, wie kritisch eine Bestellung im Hinblick auf einen möglichen Betrugsversuch ist. Bestellwiederholungen oder die wiederholte Verwendung der gleichen Daten werden sofort erkannt.

Ein Punktesystem zur Verifizierung (Verification Score) gibt zudem den Hinweis, wie gut und wie lange die betreffende Person bei CRIF bereits bekannt ist und ob es sich um einen Risikokunden handelt.

Übrigens: Sämtliche Elemente des Fraud Prevention Kit sind miteinander kombinierbar. Welche Features eingesetzt werden, ist frei wählbar und der Fraud-Hinweis passt sich den gewählten Einstellungen an und spiegelt in der Entscheidung nur jene Elemente wider, die zuvor ausgewählt wurden.

 

 

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